Hamburg,
Wie unterhalten sich eigentlich Fledermäuse?
Sie koordinieren nächtliche Beutezüge, tauschen sich über sichere Schlafplätze aus und versuchen, das andere Geschlecht mit ihren Gesängen zu beeindrucken: Fledermäuse führen ein erstaunlich komplexes Sozialleben – und das vor allem über ihre Stimme. Wie gelingt ihnen das, sind die Lautäußerungen angeboren oder erlernt, und verändern sie sich im Laufe des Lebens? Das möchte die Verhaltensbiologin Dr. Ahana Aurora Fernandez herausfinden. Für ihre Forschungsprojektidee mit dem Titel „Von der Geburt bis zur Balz: Eine akustische Reise durch das Leben von Hufeisennasen“ hat sie den Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung erhalten. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wurde am 13. Januar in der Botschaft der Wildtiere in der Hamburger HafenCity verliehen.