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Hamburg,

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Der Feldhase ist ein Überlebenskünstler

Osterzeit ist Feldhasenzeit. Mit ein bisschen Glück sind die faszinierenden Wildtiere zurzeit gut auf Feldern und Wiesen zu beobachten. Und wer genau hinsieht, erkennt die eine oder andere Superkraft bei ihnen: Als Fluchttiere sind sie ständig auf der Hut und können die Ohren unabhängig voneinander wie Antennen in alle Richtungen drehen. So nehmen sie jedes Geräusch wahr und erkennen herannahende Gefahren frühzeitig. Müssen sie fliehen, erreichen sie eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 Kilometer pro Stunde – damit sind sie rund 35 Stundenkilometer schneller als der 100-Meter-Weltrekordhalter Usain Bolt. Mit ihren kräftigen, langen Hinterbeinen springen Feldhasen zudem knapp drei Meter weit und drei Meter hoch. Durch ihr flexibles Rückgrat können sie rasante Haken schlagen.

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Hamburg,

Wildkatze im Schneeregen

Straßen werden Wildkatzen zum Verhängnis

Es ist eine Erfolgsgeschichte des Artenschutzes: Die Wildkatze kehrt in weite Teile Deutschlands zurück und besiedelt dabei alte Lebensräume neu. Kürzlich konnte eine DNA-Analyse den bereits zweiten Nachweis der Art binnen eines Jahres in Schleswig-Holstein belegen. Die letzten Belege stammen aus dem Mittelalter. Der genetische Nachweis gelang, nachdem ein Jäger eine in einem Zaun verfangene Wildkatze befreite. Bilder und Videos der Rettungsaktion gingen viral – und die zurückgelassenen Haare des Tiers ins Labor, wo der DNA-Beleg erbracht wurde.

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Fintel / Hamburg,

Pflanzaktion mit Pfadfindern in Fintel

Ein ganz besonderes Bäumchen

Matschige Wege, fleißige Hände und jede Menge Spaß: Eine Gruppe von knapp 30 jungen Pfadfinderinnen und Pfadfindern hat auf unserer Stiftungsfläche in Fintel mehr als 5.000 neue Bäumchen in den Boden gebracht – und damit einen besonderen Meilenstein erreicht: den 30.000sten gepflanzten Baum.

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Hamburg,

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Europäische Espe (Populus tremula) oder Zitterpappel

Das Multitalent Zitterpappel ist gut für Klima-, Natur- und Artenschutz

Der Schutz von Wäldern, eine nachhaltige Waldnutzung und die sogenannte Wiederbewaldung – diese Ziele stehen im Mittelpunkt des Tags des Waldes am 21. März, der vor 55 Jahren von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ausgerufen wurde. Aufgrund des Klimawandels steht der Wald sowohl international als auch in Deutschland vor großen Herausforderungen. Um sie zu bewältigen, spielen sogenannte Pionierbaumarten eine wichtige Rolle. Diese Baumarten sind die ersten, die nach einer Auflichtung des Waldes, zum Beispiel nach Windwurf oder Kahlschlag, den Waldboden besiedeln.

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Hamburg,

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Im Frühling vollbringt die Natur Höchstleistungen

Endlich ist der Frühling da: Der März steht seit jeher für Aufbruch und Erneuerung. Samen keimen, Triebe sprießen und Feldhasenjunge, Fuchswelpen oder kleine Dachse erblicken das Licht der Welt. Und bei männlichen Rothirschen beginnt ein neues Geweih zu wachsen. Nachdem im Laufe des Februars die alten Geweihstangen abgefallen sind, wachsen nun die neuen – und das mit bis zu zwei Zentimetern pro Tag in rasantem Tempo.

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Hamburg,

Schreiadler im Flug

Gefährliche Heimkehr

Schreiadler sind Weltenbummler – und leben damit hochgefährlich. Als Thermiksegler können sie nur über Land ziehen. Auf ihrem Rückflug aus Afrika müssen sie daher das Mittelmeer östlich umfliegen und den Nahen Osten überqueren, wo ihnen der Abschuss durch illegale Greifvogeljagd droht. Die Täter haben es auf Federn, Schnäbel oder Krallen als Trophäen abgesehen – und auf den vermeintlichen Ruhm, den es dort mit sich bringt, wenn man diese imposanten Tiere erlegt hat. Die sozialen Medien bieten die Plattformen, um mit den Taten prahlen zu können.

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Klepelshagen / Hamburg,

Charakteristisch bei Seidenschwänzen ist die gut sichtbare Federhaube.

Seltene Wintergäste mit seidigem Glanz

In Klepelshagen haben wir gerade ganz besonderen Besuch: Rund 80 Seidenschwänze sind auf unserem Stiftungsgut und in der Umgebung zu Gast. In kleinen, lebhaften Trupps ziehen sie durch Dörfer und Landschaft, immer auf der Suche nach beerentragenden Bäumen und Sträuchern. Ihr leises, klingelndes „Sirrr“ verrät sie oft schon aus der Ferne.

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Hamburg,

Erdkröten (Bufo bufo)

Huckepack in den Frühling – die Krötenwanderung beginnt

Erst Eis und Frost, jetzt dauerhaft Regen und milde Temperaturen – was für ein Krötenwetter! Sobald das Thermometer nachts mindestens etwa 5 Grad anzeigt und der Boden feucht ist, beginnt in der Natur ein beeindruckendes Schauspiel: Tausende Erdkröten verlassen ihre Winterquartiere und machen sich auf den Weg zu ihren angestammten Laichgewässern. Nur späte Frosteinbrüche führen zur Unterbrechung der Wanderungen; die Tiere graben sich dann an Ort und Stelle ein und verharren in der Erde, bis die Wetterbedingungen eine Fortsetzung der Wanderung zulassen.

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Hamburg,

Haussperling

Bald zieht wieder Leben in die Gärten ein

Noch ist es recht ruhig in unseren Gärten, die in Teilen des Landes wieder schneebedeckt sind. Aber schon bald könnte das fröhliche Tschilpen der Spatzen zu hören sein. Sobald Schnee und Frost verschwinden, suchen die Männchen Nistplätze und umwerben die Weibchen mit energischem Gezwitscher und aufgeplustertem Gefieder.

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Hamburg,

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Wer ist hier eigentlich mit wem verwandt?

Von Reh und Hirsch bis Elch und Muntjak: Sechs Hirscharten durchstreifen deutsche Wälder und Wiesen – manche dauerhaft, andere nur zeitweise oder in begrenzten Gebieten. Ihre Verwandtschaftsverhältnisse sind komplex und führen oft zu Trugschlüssen. So ist das Reh nicht die Frau des Rothirschs – und viel enger mit dem Elch verwandt.

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