Artikel

Hier finden Sie unsere Blogbeiträge.

Klepelshagen,

Kranich zwischen Schilf

Schlammige Frühlingsboten

Wenn Kraniche brüten, tragen sie eine besondere Tarnung: Sie bedecken ihren Rücken mit Schlamm und abgestorbenen Pflanzenresten, um sich ihrer Umgebung anzupassen. Unsere Ornithologen in Klepelshagen müssen deshalb ganz genau hinschauen, wenn sie für das jährliche Kranich-Monitoring auf unseren Stiftungsflächen unterwegs sind. Auf die Ergebnisse der Erfassung waren wir diesmal besonders gespannt: Hat sich der Ausbruch der Vogelgrippe im vergangenen Herbst auf den Bestand ausgewirkt?

Weiter lesen

Hamburg,

teaserbild_meldeaktion-igel-und-maulwurf

Augen auf für den Artenschutz

Der eine verrät sich durch sein Schnaufen, der andere durch frisch aufgeworfene Erdhaufen – und beide futtern gerne Regenwürmer: Igel und Maulwurf sind Deutschlands bekannteste Gartenbewohner. Aber wo sieht man sie überhaupt noch? Vom 15. bis 25. Mai gilt es, im eigenen Garten, auf Wiesen und in Parkanlagen genau hinzuschauen: Die Aktion „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“ geht in die sechste Runde.

Weiter lesen

Berlin,

berliner-flache_altonaer-strasse-2021_anja-proske

Wildbienen summen überall in Berlin

In allen zwölf Berliner Bezirken blüht und summt es. Das jüngste Wildbienen-Monitoring der Deutschen Wildtier Stiftung bestätigt erneut den großen ökologischen Wert der Stiftungs-Blühflächen in der Hauptstadt.

Weiter lesen

Hamburg / Klepelshagen,

Kleiner als ein Bussard, das Männchen hellgrau (oben) und das Weibchen braun (unten), beide mit schwarzen Flügelspitzen und Eulengesicht – so lässt sich die Wiesenweihe beschreiben.

Der „Sky Dance“ der Wiesenweihe

Es ist ein Tanz der Extraklasse, der sich aktuell mancherorts am Himmel beobachten lässt: Mit dem von Ornithologen auch „Sky Dance“ genannten Flugmanöver werben männliche Wiesenweihen um ihre potenziellen Partnerinnen. Dabei schrauben sich die Vögel zunächst in Spiralen hoch in den Himmel, um dann wie ein fallendes Blatt wieder Richtung Boden zu segeln.

Weiter lesen

Hamburg,

Schwarze Feldhamster sind neben Thüringen nur aus der Ukraine bekannt.

Thüringens Hamster tragen schwarz

Einst wurde er als Getreideschädling massiv verfolgt, heute setzt ihm die intensive Landwirtschaft zu, die seine Lebensräume in monotone Agrarflächen verwandelt: Der Feldhamster ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Im thüringischen Buttelstedt liegt eines der letzten großen Vorkommen der Art, weil sie dort bislang auf besondere Weise geschützt wurde. Doch das könnte sich bald ändern.

Weiter lesen

Hamburg,

2025_ewfa-3_-istock-byrdyak

Europas Natur im Rampenlicht

Das kurze, turbulente Leben eines Tintenfischweibchens vor der Küste der Bretagne, das Hochzeitsritual der Teufelsrochen im Mittelmeer oder ein majestätischer Mönchsgeier über den Bergen der Extremadura: Das Kino der Wildtiere in der Hamburger HafenCity bringt spektakuläre Einsichten in das geheime Leben der Tiere auf die Leinwand. Jetzt gehen die European Wildlife Film Awards (EWFA) – Europas höchstdotierter Naturfilmwettbewerb – in ihre dritte Runde.

Weiter lesen

Hamburg,

hummel-loewenzahn-anja-proske_klein

Fünf gute Gründe, den Löwenzahn nicht auszustechen

Er taucht Wiesen in ein sattes Gelb und erobert als urbaner Überlebenskünstler selbst schmalste Asphaltfugen. Als Pusteblume kennt und liebt ihn jedes Kind. Doch der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) hat einen schlechten Ruf. Er wird meist als Unkraut gesehen. Viele halten ihn für nutzlos – dabei gibt es viele gute Gründe, ihn stehenzulassen.

Weiter lesen

Klepelshagen,

headermotiv_renaturierte-feuchtgebiete_michael-tetzlaff

Wasser ist Leben

Auf den Flächen unseres Guts Klepelshagen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, ehemalige Feuchtgebiete wiederherzustellen. In den vergangenen Jahren haben wir großflächig Moore, Bruchwälder und zahlreiche Offenlandgewässer renaturiert, sodass artenreiche Biotope entstanden sind. Für viele Amphibien sind sie zu wichtigen Laichgewässern geworden, an denen jetzt im Frühjahr wieder reges Treiben herrscht.

Weiter lesen

Hamburg,

headermotiv-ostern-2026_feldhase_enrico-schubert

Der Feldhase ist ein Überlebenskünstler

Osterzeit ist Feldhasenzeit. Mit ein bisschen Glück sind die faszinierenden Wildtiere zurzeit gut auf Feldern und Wiesen zu beobachten. Und wer genau hinsieht, erkennt die eine oder andere Superkraft bei ihnen: Als Fluchttiere sind sie ständig auf der Hut und können die Ohren unabhängig voneinander wie Antennen in alle Richtungen drehen. So nehmen sie jedes Geräusch wahr und erkennen herannahende Gefahren frühzeitig. Müssen sie fliehen, erreichen sie eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 Kilometer pro Stunde – damit sind sie rund 35 Stundenkilometer schneller als der 100-Meter-Weltrekordhalter Usain Bolt. Mit ihren kräftigen, langen Hinterbeinen springen Feldhasen zudem knapp drei Meter weit und drei Meter hoch. Durch ihr flexibles Rückgrat können sie rasante Haken schlagen.

Weiter lesen

Hamburg,

Wildkatze im Schneeregen

Straßen werden Wildkatzen zum Verhängnis

Es ist eine Erfolgsgeschichte des Artenschutzes: Die Wildkatze kehrt in weite Teile Deutschlands zurück und besiedelt dabei alte Lebensräume neu. Kürzlich konnte eine DNA-Analyse den bereits zweiten Nachweis der Art binnen eines Jahres in Schleswig-Holstein belegen. Die letzten Belege stammen aus dem Mittelalter. Der genetische Nachweis gelang, nachdem ein Jäger eine in einem Zaun verfangene Wildkatze befreite. Bilder und Videos der Rettungsaktion gingen viral – und die zurückgelassenen Haare des Tiers ins Labor, wo der DNA-Beleg erbracht wurde.

Weiter lesen