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Klepelshagen,

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Ab an die Snackbar

Hecken sind für die meisten Menschen nicht mehr als Grenzmarkierungen: Sie trennen ein Feld vom nächsten oder ein Grundstück vom Weg. Für Wildtiere dagegen sind sie wertvolle Lebensräume – Rückzugsorte, Brutplätze und Wanderpfade. So leisten sie in der intensiv genutzten Kulturlandschaft einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt. Jetzt, wenn die kalte Jahreszeit näher rückt, zeigen Hecken aus heimischen Gehölzen eine weitere Superkraft: Sie sind überlebenswichtige Nahrungsquellen für die Tierwelt.

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Klepelshagen,

Röhrender Rothirsch

Die Giganten rufen

Die Brunft geht los: Aus dem Wald von Gut Klepelshagen in Mecklenburg-Vorpommern dringt bereits das Röhren der Rothirsche. Die jüngeren Hirsche üben noch, ihre Stimmen klingen dünn und zaghaft. Ganz anders hört es sich an, wenn ein alter, etwa zehnjähriger Hirsch, seine Stimme erhebt. Tief aus dem Brustkorb kommt sein Röhren – bei günstigem Wind vernimmt man es kilometerweit.

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Hamburg,

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Sie kommen, um zu bleiben

Laut einer Studie der Universität Potsdam haben sich knapp 2.000 nicht heimische Arten in Deutschland etabliert. Anders als man denken könnte, führen gebietsfremde Arten nicht zu mehr Vielfalt, sondern verdrängen heimische Arten, zerstören Lebensräume und lassen im schlimmsten Fall ganze Ökosysteme kippen. Im Interview mit der „Futterpost“ hat unser Artenschützer Manuel Hensen über den Umgang mit umgesiedelten Arten gesprochen

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Hamburg,

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Vögel in der Mauser

Stille Gartenvögel

Es ist ruhig geworden in Gärten und Parks: Der Gesang von Amsel, Buchfink und Blaumeise ist verstummt, auch die sonst so lauten Spatzen tschilpen verhaltener – und zu Gesicht bekommt man die Vögel nur noch selten. Was ist da los?

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Hamburg,

Nachtaktive Wildtiere

Wer wird das Tier des Jahres 2027?

Wenn wir Menschen schlafen gehen, werden sie erst richtig wach: Nachtaktive Säugetiere nutzen den Schutz der Dunkelheit, um auf die Jagd zu gehen, sich zu paaren, ihre Nester zu bauen und sich um den Nachwuchs zu kümmern. Dadurch geraten sie leicht aus unserem Blick – und oft auch aus unserem Bewusstsein. Nachtaktive Tierarten leben im Verborgenen, ihr möglicher Rückgang bleibt daher häufig unentdeckt. Mit der Wahl zum Tier des Jahres 2027 holen wir diese Tiere ins Rampenlicht.

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Hamburg,

Gartenschläfer beim Fressen

Gartenschläfer brauchen Winterspeck

Auf die Plätze, fertig, losfuttern! Beim Gartenschläfer dreht sich aktuell alles ums Essen. Die seltenen Bilche müssen vor dem Winter ein möglichst dickes Speckpolster anlegen. Noch bis Ende September lassen sie sich mit Vorliebe Insekten und Beeren schmecken, bevor sie sich in Baumhöhlen oder Felsspalten zurückziehen und etwa ein halbes Jahr lang Winterschlaf halten.

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Gut Klepelshagen,

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Bis die Hülsen klappern

Wer in diesen Tagen den Blick über die Felder auf Gut Klepelshagen schweifen lässt, entdeckt zwischen den abgeernteten Getreideschlägen kräftige grüne Pflanzen mit gefiederten Blättern und behaarten Schoten, die noch prall und unreif aussehen. Auf den ersten Blick könnte man denken, es seien Wildstauden. Doch was hier wächst, ist eine jahrhundertealte Kulturpflanze: die Weiße Lupine. Von der Aussaat im März bis zur Ernte Mitte September müssen wir beim Anbau einige Herausforderungen meistern. Unsere erfolgreichsten Tricks verraten wir hier – vom Scheinsaatbett über den Zinkenstriegel bis zur Reihenhacke.

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Hamburg,

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Geier auf Tour

Ob einzeln oder im Trupp von mehr als zehn Tieren: Geier über Deutschland sind keine Seltenheit mehr. Aktuelle Sichtungen sorgen dennoch immer wieder für Schlagzeilen und Verunsicherung – vor allem, wenn die Greifvögel ein Storchennest plündern, wie kürzlich in Niedersachsen.

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Hamburg,

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Nächster Halt: Wildbienenparadies

Seit Herbst 2020 verwandeln wir zusammen mit dem Hamburger Verkehrsverbund (hvv) artenarme Grünflächen rund um U- und S-Bahnhaltestellen in vielfältige Blühflächen für Wildbienen und andere Insekten. Nun wurde unser Engagement mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt.

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Hamburg,

Schreiadler-Nestlinge

Kurze Jagdwege für mehr Küken

Damit Schreiadlerküken sicher heranwachsen können, brauchen sie den Schutz ihrer Eltern – doch die müssen häufig zu zweit ausrücken, um nach Nahrung zu suchen. Bleibt der Jungvogel allein im Nest zurück, ist er für Fressfeinde wie Habicht, Marder oder Waschbär leichte Beute. Hier setzt das Artenschutzprojekt „Gemeinsam für den Schreiadler“ an. 2024 wurde es ins Leben gerufen, heute zeigen sich erste Erfolge.

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