Bester Naturfilm Europas gesucht
Einreichphase für die European Wildlife Film Awards 2026 gestartet

Der am höchsten dotierte Naturfilmwettbewerb Europas geht in die zweite Runde: Ab dem 1. April 2025 können Naturfilmer und Naturfilmproduzenten ihre Werke für die European Wildlife Film Awards (EWFA) 2026 übermitteln. Eingereicht werden können Dokumentarfilme, die sich mit den Themen Natur, Tiere oder Umwelt in Europa befassen und deren Fertigstellung bei Einreichung nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.
Welche Produktion wird sich mit dem Titel „Bester europäischer Naturfilm 2026“ schmücken dürfen? Aktuell läuft die Einreichphase für die zweite Verleihung der European Wildlife Film Awards. Auf die Gewinner warten neben dem ehrenvollen Titel Preisgelder in Höhe von insgesamt 47.500 Euro sowie eine handgefertigte Eulentrophäe aus Holz. Eine Jury mit Fachleuten aus Naturschutz, Medien, Wissenschaft und Kultur kürt die Gewinner in den Kategorien Tierwelt (dotiert mit 15.000 Euro), Biodiversität (10.000 Euro), Naturschutz (10.000 Euro) und Storytelling (5.000 Euro). Darüber hinaus gibt es einen Publikumspreis (5.000 Euro) sowie einen Preis für den besten Kurzfilm (2.500 Euro). Die Preisverleihung findet im Februar 2026 in der Botschaft der Wildtiere in der Hamburger HafenCity statt.
Die European Wildlife Film Awards sind der einzige europäische Naturfilmpreis und zugleich der höchstdotierte Naturfilmwettbewerb Europas. Die besten der eingereichten Filme laufen nach der Preisverleihung 2026 im Naturfilmkino in der Botschaft der Wildtiere.
Einreichfrist für die Filme
Filme können bis zum 1. Juni 2025 auf dieser Webseite eingereicht werden:
www.EuropeanWildlifeFilmAwards.eu/de/WettbewerbDie European Wildlife Film Awards finden zum zweiten Mal statt. Der erste Wettbewerb 2025 war ein großer Erfolg: 245 Filme waren im Rennen um den besten Naturfilm eingereicht worden. Die Preise wurden am 15. Februar 2025 verliehen. Der höchstdotierte Preis, der in der Kategorie Tierwelt vergeben wird, ging an den Regisseur Marko Röhr aus Finnland für seine Dokumentation „Tale of the Sleeping Giants“ (Die Geschichte der schlafenden Riesen). In der Kategorie Biodiversität konnte sich Jan Haft mit seinem Film „Unsere Wälder – Mut zur Lücke“ durchsetzen. In der Kategorie Naturschutz überzeugte Christian Heynen die Jury mit der Dokumentation „Gute Nachrichten vom Planeten – Wie wir Moor, Heide und Wiese schützen“. Der Preis für die beste Story ging nach Irland an die Regisseurin Kathleen Harris für ihren Film „Birdsong“. Bester Kurzfilm wurde „Pepe taucht ab“, gefilmt und produziert von Sven Bohde aus Kiel.
Moment der Freude: Regisseurin Kathleen Harris wird für ihren Film „Birdsong“ ausgezeichnet. Foto: Christian Brandes
Impressionen von der Preisverleihung 2025 finden Sie hier: www.EuropeanWildlifeFilmAwards.eu/de/Preisverleihung-2025