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Hier finden Sie unsere Blogbeiträge.

Hamburg,

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Erste Hilfe für Gartenvögel im neuen Jahr

Für viele heimische Vogelarten ist der Jahreswechsel eine Belastung – das Silvesterfeuerwerk setzt sie vor allem in den Städten unter Stress. Gartenvögel wie Rotkehlchen, Amseln, Meisen und Finken verlassen oft in Panik ihre Schlafplätze und fliegen auf ihrer Flucht teils weite Strecken. Dabei verlieren sie wertvolle Energie – in der ohnehin nahrungsarmen Winterzeit. Ein Singvogel kann in einer frostigen Nacht mehr als zehn Prozent seines Körpergewichts einbüßen – dieser Energieverlust macht einem kleinen Vogel zu schaffen, wenn er kein fettreiches Futter als Nachschub bekommt. Deshalb sind gerade in den Wintertagen nach Silvester geschützte Rückzugsorte und ein ausreichendes Nahrungsangebot wichtig.

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Hamburg,

Marienkäfer auf einer Christrose

Glücksboten der Natur

Zum Jahreswechsel wünschen sich die meisten Menschen Glück, Gesundheit und Zuversicht. Als Sinnbild dieser Sehnsucht zieren Schornsteinfeger, Hufeisen oder Marzipanschweinchen Blumengestecke und Neujahrskrapfen. Aber auch heimische Wildtiere gelten als Symbole für Erfolg, Hoffnung und Neubeginn. Wir stellen fünf tierische Glücksbringer vor – und erklären, warum sie auch ökologisch echte Hoffnungsträger sind.

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Hamburg,

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Die Flucht ins neue Jahr

Kürzlich veröffentlichte das statistische Bundesamt Zahlen, die Artenschützer aufhorchen ließen. Demnach wurden in den ersten neun Monaten des Jahres über 42.000 Tonnen Feuerwerkskörper nach Deutschland importiert – knapp 63 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und mehr als je zuvor seit Beginn der Erhebung im Jahr 2001. Die Zahlen deuten darauf hin, dass es einen besonders lauten Jahreswechsel geben wird, mit den entsprechenden Auswirkungen auf wildlebende Tiere.

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Hamburg,

Kinder beobachten Wildtiere in der Natur

Wir brauchen mehr Naturpädagogik

Kinder, die regelmäßig Zeit im Grünen verbringen, sind konzentrierter, kreativer und gesünder. Das belegen vielfältige Studien immer wieder. Naturbildungsangebote, wie sie die Deutsche Wildtier Stiftung fördert, bilden ein Gegengewicht zur Technisierung und Reizüberflutung im Alltag vieler Kinder und wirken der Naturentfremdung entgegen. Doch es braucht dringend eine bundesweit einheitliche gesetzliche Anerkennung naturpädagogischer Angebote.

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Hamburg,

Ein Baum mit Lichterketten und ein Kirchturm bei Nacht im Münsterland

Nachts funkeln die Lichterketten statt der Sterne

Straßenbeleuchtung, grelle Reklame, angestrahlte Gebäude und Plätze: Der nächtliche Sternenhimmel ist an vielen Orten nicht mehr zu sehen. In der Advents- und Weihnachtszeit verschärft sich diese Lichtverschmutzung noch einmal. Leuchtgirlanden in Einkaufsstraßen, blinkende Lichterketten auf Balkonen und sogar illuminierte Baukräne lassen die Nächte hell erstrahlen.

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Hamburg / Berlin,

Wildblumenwiese am Spreebogenpark im Mai 2020

Aus Grün wird Bunt

Am 15. Oktober 2025 luden die Deutsche Wildtier Stiftung und die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zum zweiten „Forum Pflege urbaner Grünflächen“ in die Urania Berlin. Das Ziel: Wege zu einer ökologischen und biodiversitätsfördernden Grünflächenpflege in der Hauptstadt finden.

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Laub auf dem Waldboden in Klepelshagen

Zürich macht es vor: Weniger Laubbläser 

Der Herbst ist da und die Blätter fallen. Landen sie auf Bürgersteigen oder Radwegen, ist klar: Bevor daraus eine rutschige Pampe wird, muss das Laub weg. Doch dafür braucht es keine Benzin-Laubbläser. Das haben die Züricherinnen und Züricher nun in einer Volksabstimmung entschieden.

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Hamburg,

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Deutschland sucht Igel und Maulwurf

Eine Autofahrt in der Dämmerung, ein Stachelträger auf Futtersuche – ein abrupt beendetes Wildtierleben. Gegen den Straßenverkehr haben Igel meist keine Chance. Um ihnen zu helfen, braucht es mehr Erkenntnisse darüber, an welchen Stellen die nachtaktiven Gartenbewohner dem Verkehr besonders häufig zum Opfer fallen.

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Berlin,

Bärtige Kuckuckshummel (Bombus barbutellus)

Wiederentdeckung nach über 50 Jahren

Im August haben Wildbienen Hochsaison: Sie fliegen von Blüte zu Blüte, sammeln Pollen und Nektar – und sichern so die Bestäubung vieler Pflanzen. Doch ihre Lebenszeit ist kurz. Schon im September endet die Flugzeit der meisten Wildbienen. Umso wichtiger ist es, ihnen geeignete Lebensräume zu bieten. Wie das gelingen kann, zeigen die Ergebnisse des Wildbienenmonitorings, das die Deutsche Wildtier Stiftung 2024 auf ihren Blühflächen in den Berliner Außenbezirken durchgeführt hat.

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Hamburg,

Bäume spenden wertvollen Schatten und unterschiedlich hohe Pflanzen schaffen Strukturen

So wird der Garten klimafit

Hitzewellen oder Starkregen, staubtrockene Böden oder Überschwemmungen – Wetterextreme treffen Deutschland immer häufiger. Auch Gärten bleiben davon nicht verschont.

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